Nicht nur Libellen, auch Vögel, Kleintiere und andere Insekten erfreuen sich an einem naturbelassenen Gartenteich. Ab einer Größe von 20 Quadratmetern zählt dieser sogar zu einem ökologisch wertvollen Biotop und bietet einen wunderbaren Lebensraum.
Am besten suchen Sie sich für Ihren Teich einen sonnigen Platz aus. Hier fühlen sich die Tiere wohl und die Pflanzen können wachsen. Nutzen Sie natürliche Mittel zur Abdichtung wie Lehm oder Ton. Mittlerweile gibt es auch Teichfolien aus umweltfreundlichen Materialen.
Ein nährstoffarmer Boden aus Sand oder Lehm eignet sich, um extreme Algenbildung zu verhindern. Um den Teichrand zu gestalten, können Sie Habichtskraut, Gilbweiderich und Frauenmantel pflanzen. Für die Flachwasserzone nehmen Sie Schwanenblume, Sumpfschwertlilie oder Flechtbinse und für das Tiefwasser Seerosen, Froschbiss oder Wasserhahnenfuß.
Achten Sie im Winter darauf, dass kein Schnee den Teich bedeckt, damit die Lebewesen genügend Sauerstoff bekommen. Diese würden Ihnen außerdem danken, wenn Sie keine Fische in Ihrem Teich haben. Fische sind Nahrungskonkurrenten und gefährden Froschleich und Libellenlarven.
