Die ersten Moorflächen wurden bereits gut vernässt. Im ersten Bauabschnitt entstanden zwei „Polderflächen“, das Foto zeigt den zweiten Bauabschnitt.
(BUND-DHM)
Intakte Moore dienen als wertvolle Kohlenstoff-Speicher, während entwässerte Moore erhebliche Mengen an Treibhausgasen freisetzen. Eine Wiedervernässung trägt daher nachhaltig zu Natur- und Klimaschutz bei. Bei der Vernässung des aktuellen Klimamoores "Poldergrünland" kann bereits jetzt der Ausstoß von über 100 Tonnen Treibhausgase pro Jahr verhindert werden. Nach Abschluß aller Baumaßnahmen kommen weitere Tonnen dazu.
Zwei typische Maschinen mit extra breitem, Kettenlaufwerk wie sie bei den Maßnahmen zur Wiedervernässung zwingend gebraucht werden.
(BUND-DHM)
Im Projekt werden neue Klimamoore gesucht und auf Eignung für eine Regeneration mit Moorland überprüft. Dazu sind umfangreiche Voruntersuchungen wie beispielsweise die verbliebenen Torfmächtigkeiten und der Zersetzungsgrad der Torfe notwendig. Bevor erste praktische Maßnahmen zur Wiedervernässung starten können, werden relevante Interessengruppen einbezogen. Durch die Wiedervernässung von nicht kultivierten Moorbereichen und extensiv bewirtschafteten Flächen wird ihre einzigartige moortypische Flora und Fauna wiederbelebt.
Bürger*innen und ausgewählte Unternehmen können sich durch eine Moorland®-KlimaSpende aktiv am Moorschutz beteiligen, in dem sie die kostenaufwendige Vernässung finanzieren. Für jede Moorland®-KlimaSpende wird den Spendern ein symbolischer Anteilschein ausgestellt, welcher für die freiwillige Kompensation von einer Tonne CO2-Äquivalente über einen Zeitraum von 25 Jahren steht. Sie helfen dadurch das Klima zu schützen und verbessern ihre eigene Klimabilanz.
Geplante Laufzeit
05/2024 – 05/2026
Das Projektbüro Moorland® ist in die BUND-Einrichtung Diepholzer Moorniederung integriert. Ermöglicht wird das Moorschutzprojekt durch