BUND Landesverband Niedersachsen

"Lebendige Auen für die Elbe" - Letzte Maßnahme des Projektes wird umgesetzt

25. August 2021

Für eine Vernetzung unterschiedlicher naturnaher Auen-Lebensräume.

Die etwa 2 Kilometer lange Nebenrinne, die den Kälberwerder von der Hohen Garbe trennt, wurde bereits an den verlandeten Stellen ausgebaggert. (Foto: Eulefilm)

Die letzte Maßnahme im Projekt "Lebendige Auen für die Elbe" durch das BUND-Auenzentrum Burg Lenzen ist die Schaffung einer Flussinsel, die bereits vor 150 Jahren vorhanden war: der Kälberwerder. Hierzu wurde eine zwei Kilometer lange Nebenrinne zur Bewässerung und als Lebensraum für Jungfische geschaffen. Damit diese Rinne auch bei Niedrigwasser mit Wasser versorgt wird, wurde sie jetzt mit zwei großen Rohren - sogenannten "Maulprofilen" - mit der Elbe verbunden. Diese Rohrdurchlässe sind später befahrbar, so dass der Kälberwerder weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden kann.

Die Beweidung des Kälberwerders verhindert gleichzeitig die Ansiedlung von Bäumen und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz.

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