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BUND Landesverband Niedersachsen
Alle fürs Klima!

Fridays for Future hat am 20. September zu einem weltweiten Klimastreik aufgerufen - über alle Altersgrenzen hinweg. Denn an diesem Tag entscheidet die Bundesregierung über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik. Der BUND folgt dem Aufruf der jungen Generation in einem großen Bündnis, um die Regierenden endlich zum Handeln zu bewegen. In Hannover wird es eine Großdemo geben, weitere Aktionen sind überall in Niedersachsen geplant. Wo genau, erfahren Sie hier.

Bitte unterstützen Sie diesen internationalen Aktionstag für den Klimaschutz und nehmen Sie an den Aktivitäten vor Ort teil! Fordern Sie mit uns die niedersächsische Landesregierung auf, Klimaschutz als verbindliches Staatsziel in die Verfassung aufzunehmen und endlich ein wirksames Klimaschutzgesetz zu verabschieden.

Stadtgrün gerettet

Die Stadtstraße Nord in Braunschweig darf vorerst nicht gebaut werden. Das Verwaltungsgericht Braunschweig erklärte die Planungen der Stadt aufgrund des fehlenden Lärmschutzes für rechtswidrig. Bei Verkehrsvorhaben wird häufig versucht, beim Lärmschutz auf Kosten der Anwohner*innen zu sparen. Dem wird nun ein Riegel vorgeschoben: Das Gericht hat klargestellt, dass eine Lärmminderung dauerhaft gegeben sein muss.

Der BUND Niedersachsen hatte gegen den Straßenneubau geklagt, weil der Natur- und Umweltschutz nicht ausreichend berücksichtigt und umweltfreundlichere Alternativen verworfen wurden. Entlang des Sackweges, der ausgebaut werden soll, erstreckt sich ein grüner Gürtel aus Kleingärten und Grünflächen - lebendige Natur in unseren Städten, wichtig für die Gesundheit der Menschen und urbane Lebensqualität. Foto Mahnwache: R. Slawski

„Tour de Natur“ auf Burg Lenzen

Am 25. Juli machten rund 170 Radfahrer*innen Station auf Burg Lenzen. Sie alle verbindet das Ziel, auf aktuelle Umweltprobleme aufmerksam zu machen: Klimawandel, Verkehrswende oder Massentierhaltung sind Themen der zweiwöchigen Radtour von Hamburg bis nach Stralsund. Als Gastgeschenk an das BUND-Besucherzentrum an der Elbe hatten sie eine Flatterulme, Baum des Jahres 2019, im Gepäck. Am Tag darauf besichtigten sie das Gebiet der Deichrückverlegung, bevor es zum nächsten Etappenziel nach Ludwigslust ging. Die "Tour de Natur" findet seit 1991 statt und wird ehrenamtlich organisiert. Sie geht auf den Protest gegen den Bau der Thüringer Wald-Autobahn zurück. Foto: R. Häfke

Urwald Stelle soll bleiben!

Im Speckgürtel der Großstadt Hamburg gelegen, hat der BUND Elbe-Heide oft mit dem Verlust wertvoller Natur für den Siedlungsbau zu kämpfen. Derzeit setzen sich die BUND-Aktiven vehement für den Erhalt des Urwaldes Stelle ein, wie sie ihr von alten Eichen überwölbtes Quellental liebevoll nennen. Hier möchte die Gemeinde ein neues Gewerbegebiet für den Bau eines Aldi-Logistikzentrums ausweisen. 17,5 Hektar sollen dafür versiegelt, das geschützte Biotop teilweise überbaut werden. Der Ratsbeschluss über den Bebauungsplan wird im September erwartet. Wenn Sie den BUND Elbe-Heide unterstützen möchten, schreiben Sie an stelle(at)bund-elbe-heide.de.

Plastikfrei - ich bin dabei!

Als Katalysator für die heute weit verbreitete Wegwerfmentalität stellt Plastik als Müll in der Umwelt, auf Deponien und in den Weltmeeren ein dramatisch wachsendes Risiko dar. Der BUND informiert mit einer neuen Broschüre und einfachen Tipps im Alltag über plastikfreies Einkaufen.

Im Projekt "Plastikfreie Küste" arbeitet der Umweltverband in Niedersachsen aktiv an Lösungen, insbesondere bei der Müllvermeidung. Mit Müllsammelaktionen wie am 7. August auf der Insel Juist sensibilisiert der BUND zu einem bewussteren Umgang mit Plastikprodukten und deren Entsorgung: Zehn überwiegend junge Aktive befreiten den Hauptstrand von Plastikteilen, Netzen und Zigarettenstummeln.

BFD im BUND: Jetzt bewerben!

Suchen Sie noch eine sinnstiftende Aufgabe für die Zeit nach Schule, Studium, Job oder Ausbildung? Der BUND hat ab sofort noch zwei Stellen im Bundesfreiwilligendiest zu besetzen: in der Landesgeschäftsstelle in Hannover sowie im Nationalparkhaus in Dornumersiel an der ostfriesischen Nordseeküste. Das Aufgabenspektrum ist vielfältig: von Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung bis hin zur Unterstützung der Büroorganisation und von Naturschutzprojekten. Bewerben Sie sich jetzt! Mehr

BUND Niedersachsen

Newsletter August 2019

 

Liebe Naturschutzfreunde, 

bis auf ein paar Hochglanzbroschüren mit Tipps für Haus und Garten und kostenlos verteilte Samentütchen sind aus den niedersächsischen Ministerien kaum konkrete Maßnahmen gegen das Insektensterben zu vernehmen. Dabei wären zur Rettung der Insektenvielfalt umgehend Änderungen beim Erhalt und der Entwicklung von Lebensräumen, der Landwirtschaft, dem Gewässer- und Klimaschutz erforderlich, um die so oft schon verpassten Biodiversitätsziele noch zu erreichen und das Artensterben zu stoppen. Der von der Landesregierung angekündigte Aktionsplan zum Insektenschutz bleibt damit eine Worthülse. Der BUND erhöht weiter den Druck und erwartet, dass die Landesregierung schnellstmöglich ein umfassendes Schutzprogramm liefert.

Noch in diesem Monat will die Bundesregierung die Zukunft des Insektenschutzes in Deutschland beschließen. Ob es zukunftsweisende Entscheidungen geben wird, steht im Streit zwischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium auf Messers Schneide. Unterzeichnen Sie deshalb heute noch unseren Eilappell an Bundeskanzlerin Merkel, auf dass sie unsere Insekten rettet.

Viele Grüße vom BUND Niedersachsen

Dr. Tonja Mannstedt

     
 
     
     

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