Kommunalwahl 2026: Umweltschutz und Demokratie in Niedersachsen stärken! - BUND ruft zur Kommunalwahl am 13. September auf

01. September 2026 | Artenschutz (NI), Energiewende, Klimawandel, Mitmachen (NI), Umweltpolitik (NI)

Schritte zur Kommunalwahl. Foto: pics_karuba  (pics_kartub / Pixabay.com / Pixabay-Lizenz)

Bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 entscheiden die Menschen in Niedersachsen darüber, wie sich ihre Städte, Gemeinden und Landkreise in den kommenden fünf Jahren entwickeln werden. Der BUND Niedersachsen ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, ihre Stimme für eine demokratische, ökologische und sozial gerechte Zukunft ihrer Kommune einzusetzen. Gleichzeitig appelliert der BUND an alle demokratischen Parteien, Klimaschutz und den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen mit hoher Priorität voranzutreiben.

Susanne Gerstner, Vorsitzende des BUND Niedersachsen, betont: „Wir erleben immer neue Temperaturrekorde, zunehmende Wetterextreme und einen dramatischen Verlust von Tier- und Pflanzenarten. Die politischen Entscheidungen der kommenden fünf Jahre sind deshalb von großer Bedeutung für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Wir brauchen jetzt wirksame Lösungen statt simpler Parolen. Gehen Sie wählen und stärken Sie mit ihrer Stimme Demokratie, Umweltschutz und eine sozial gerechte Politik!“

Die Kommunalpolitik steht vor großen Herausforderungen, wenn es darum geht, den Menschen ein gesundes und lebenswertes Umfeld zu schaffen. Damit die Energie- und Wärmewende gelingt, braucht es wirksame Klimaschutzkonzepte, Wärmepläne und eine ambitionierte Umsetzung vor Ort. Mehr Bäume und naturnahe Grünflächen helfen, die Menschen vor Hitze und Extremwetterfolgen zu schützen und Städte und Dörfer widerstandsfähig in Zeiten des Klimawandels zu machen. Eine verlässliche, bezahlbare und klimafreundliche Mobilität mit guten Bus- und Bahnverbindungen, besseren Schienenstrecken und sicheren Radwegen ermöglicht soziale Teilhabe – in der Stadt wie auf dem Land. 

Der BUND fordert deshalb eine ambitionierte Kommunalpolitik, die von Bund und Land ausreichend finanziell unterstützt wird. Gleichzeitig müssen Veränderungen vor Ort gemeinsam mit den Menschen gestaltet werden. Eine starke Demokratie bedeutet, Beteiligung zu ermöglichen und zusammen nach zukunftsfähigen Lösungen zu suchen. Dafür braucht es nicht nur das Engagement der Bürger*innen, sondern auch die politischen Rahmenbedingungen. Beteiligungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft, Meinungs- und Versammlungsfreiheit bis hin zum Klagerecht von Umweltverbänden müssen deshalb geschützt werden. 

Gerstner weiter: „Wo Daseinsvorsorge funktioniert, Menschen mitreden können und ihre Interessen ernst genommen werden, wächst auch das Vertrauen in die Demokratie. Die Auswirkungen des Klimawandels und die Notwendigkeit zur Veränderung machen vielen Menschen Sorge. Rechtspopulistische Kräfte nutzen diese Sorgen für einfache Antworten und verschweigen dabei: Wenn wir jetzt nicht handeln, werden teure Schäden durch die ungebremste Klimakrise immer gravierender. Nur ein gesunder Planet, eine intakte Umwelt und menschenfreundliches Klima ermöglichen ein gutes Leben, zukunftsfähige Arbeitsplätze und nachhaltige Wertschöpfung auch für künftige Generationen.“

Weitere Informationen zu den Forderungen des BUND Niedersachsen zur Kommunalwahl:
Kommunalwahl 2026


BUND-Pressestelle:
Lara-Marie Krauße, Tel. (0511) 965 69 - 32 oder Mobil (01515) - 33 111 88, presse(at)nds.bund.net, www.bund-niedersachsen.de

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