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BUND Niedersachsen

Newsletter Mai 2018

 

Liebe Naturschutzfreunde, 

am Sonntag ist erster Weltbienentag. Die Politik diskutiert seit Monaten über Insektensterben und Wildbienenschutz. Darüber zu reden ist gut, handeln ist besser. So dreht sich auch in diesem Newsletter fast alles um summende Bienen und andere Insekten, die es dringend zu schützen gilt. Und während andere noch reden, haben wir überall in Niedersachsen schon längst mit Rettungsmaßnahmen begonnen. Einige stellen wir Ihnen heute vor, weitere - wie das neue BUND-Projekt "Ökologische Nische Friedhof" - finden Sie auf unserer neuen Seite unter www.wildbienen-deutschland.de.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Viele Grüße vom BUND Niedersachsen

Dr. Tonja Mannstedt 

     
 
     
     
Ministerpräsident Weil und Umwelltminister Lies mit Hummeln
Ausgesummt! Taten statt Worte!

Im Vorfeld des ersten Weltbienentages am 20. Mai machte der BUND Niedersachsen gestern mit einer Aktion vor dem Niedersächsischen Landtag auf das Insektensterben aufmerksam und forderte die Landesregierung zügig zur Umsetzung konkreter Schritte zum Schutz der Wildbienen auf. Summende Hummeln tischten Ministerpräsident Stephan Weil und Umweltminister Olaf Lies ein köstliches Wildbienen-Mahl auf: 30 BUND-Aktive in Kostümen, mit Aktionsschildern und Banner überreichten ihnen dabei ein buntes Wildblumenbeet verbunden mit sechs konkreten Forderungen an das Land Niedersachsen.

Die BUND-Forderungen können Sie hier nachlesen: www.bund-niedersachsen.de/ausgesummt.

Besucher bei Eröffnung des AuenReichs in Lenzen
BUND eröffnet AuenReich

Intakte Auen sind die artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas. Diese Vielfalt können Besucher des neuen AuenReiches auf Burg Lenzen an der Elbe im wahrsten Sinne des Wortes nun begreifen: Von der Baumhängebrücke Vögel beobachten, am Wasserspieltisch Deiche bauen oder auf dem Forscherfloß Bachflohkrebs und Wasserskorpion ins Auge schauen. Der BUND hat am 9. Mai das AuenReich im historischen Burgpark mit 300 Gästen bei schönstem Sommerwetter eröffnet. Sechs Erlebnisstationen zu den Themen Biodiversität und naturnahe Auen erweitern jetzt das Angebot des BUND-Besucherzentrums.

Mehr Infos unter www.burg-lenzen.de/burg-park/auenreich/.

Schmetterlingswiese: Gruppenfoto nach getaner Arbeit
Wiesen für Schmetterlinge

Mit großem Gefährt hat der BUND Grafschaft Bentheim zusammen mit den Vogelfreunden Uelsen eine Wildblumenwiese für Schmetterlinge angelegt. Die Samtgemeinde Uelsen hatte dem Verein der Vogelliebhaber 2008 eine 3.500 m² große Fläche zur naturgemäßen Gestaltung überlassen, später ergänzt durch ein 10.000 m² großes Feuchtgebiet mit Hochstauden und altem Erlenbestand. Nach Obstbäumen, Nisthilfen und Wildbienenstand haben die Naturschützer*innen nun gemeinsam auch geeignete Pflanzen für Schmetterlinge ausgesät. Weitere Wildblumenwiesen wurden in Schüttorf angelegt.

Foto: BUND/Walter Oppel

Aussaat einer Wildblumenwiese in Ostfriesland
Insektenglück auf Zeit

Der BUND Ostfriesland hat gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft in Friedeburg-Wiesedermeer auf einem knapp 1 Hektar großen Grundstück eine Blühwiese angelegt. Die Fläche ist zwar als Gewerbegebiet ausgewiesen, sie darf jedoch - da noch nicht bebaut - vorübergehend als Insektenparadies genutzt werden. Das Besondere an der Aktion war die traditionelle Art der Durchführung: Die Fläche wurde durch Pferdegespanne vorbereitet. Die Aussaat erfolgte anschließend von Hand durch zahlreiche BUND-Aktive und Bürger*innen.

Foto: Pastuschka

Stolz zeigen Kinder ihre Insektenhotels in Jaderberg
Kinder für Insekten begeistern

Der BUND Friesland hat mit mehr als 200 Grundschulkindern Insektenhotels gebaut und ihnen dabei die Bedeutung und Lebensweise verschiedener bedrohten Arten näher gebracht. Kleinere Hotels entstanden in Projektwochen wie in Jaderberg (siehe Foto). Mit diesen Aktionen sollen wieder mehr Insekten einen Lebensraum im Garten finden, wo die Kinder ihre Hotels hoffentlich bereits längst aufgehängt haben. Vor allem schaffen sie Bewusstsein, Beete und Wiesen zukünftig naturnaher und bunter zu gestalten.

Foto: BUND/Werner Gröning

Klimawandel in Niedersachsen

Auf der diesjährigen Jahresvertreter*innen-Versammlung des BUND Niedersachsen am 2. Juni wird Prof. Dr. Hartmut Graßl, ein renommierter deutscher Klimaforscher, über Anpassungstrategien und Anforderungen an die Energiepolitik in Niedersachsen referieren. Graßl war als langjähriger Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI) in Hamburg und ist heute Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler. 

Sie sind herzlich zum Vortrag mit Diskussion im öffentlichen Teil der Jahresversammlung von 9:30-11:30 Uhr einladen. Die Veranstaltung findet im Forum St. Joseph in Hannover, Isernhagener Str. 64 statt. Um Anmeldung an bund.nds(at)bund.net wird gebeten.

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