Susanne Gerstner
Landesvorsitzende
(Foto: Kai Horstmann)
Folgen der Klimakrise: Ausgetrocknete
Böden, sinkende Grundwasserspiegel.
(BUND / Ruth Paschka)
Die Klimakrise ist längst auch in Niedersachsen Realität. Doch welche Maßnahmen plant die Landespolitik um ihr entgegen zu treten – und reichen sie aus? Welche Forderungen hat der BUND an die Politik?
BUNDmagazin - Niedersachseneinleger zum Download (PDF-Format)
die Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung wird derzeit sehr kontrovers diskutiert. Bei genauerer Analyse zeigt sich jedoch: Die Verordnung greift längst bestehende Verpflichtungen zum Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen auf und hinterlegt sie endlich mit messbaren Zielen und konkreten Zeitplänen.
Das Ziel, den Rückgang an Insekten und Wiesenvögeln zu stoppen und ihre Lebensräume wirksam zu schützen ist auch in Niedersachsen alles andere als neu. Politik, Naturschutz und Landwirtschaft haben sich im Niedersächsischen Weg längst darauf verständigt. Auch die Entwicklung unserer Moore zu natürlichen Klimaschützern und unserer Gewässer zu blau-grünen Lebensraumkorridoren gehört zu den erklärten Zielen unseres Landes.
Ängste gegenüber der neuen Verordnung zu schüren und damit bewusst Widerstände heraufzubeschwören ist deshalb eindeutig der falsche Weg. Vielmehr ist die neue Verordnung eine große Chance, bestehende Vereinbarungen wirksam umzusetzen und mehr Gelder für Landnutzende zu generieren, die sich für natürlichen Klimaschutz und den Schutz der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft, in Wäldern und Mooren einsetzen.
Niedersachsen hat mit der erprobten Kooperation zwischen Naturschutz und Landwirtschaft im Niedersächsischen Weg beste Voraussetzung, eine bundesweite Vorbildfunktion für die Umsetzung der Wiederherstellungsverordnung zu erfüllen. Diese Kooperationen gilt es nun weiter zu entwickeln.
Der BUND ist dabei - packen wir’s gemeinsam an!
Susanne Gerstner
Landesvorsitzende
(Foto: Kai Horstmann)
(adobestock.com)
Weltweit nehmen die Folgen der Klimakrise dramatische Ausmaße an, kosten immer mehr Menschenleben und verursachen enorme Schäden. Trotzdem will die neue Bundesregierung fossilen Geschäftsmodellen weiter den Weg ebnen und bremst so eine klimagerechte Energie- und Wärmewende aus.
Die aktuellen Pläne der Bundesregierung lesen sich wie aus längst vergangen Zeiten: Neue Erdgasbohrungen vor Niedersachsens Küste, ein überdimensionierter Zubau von Gaskraftwerken und neue Subventionen für fossile Projekte. Auch wurde in Windeseile ein Gesetzentwurf für die Abscheidung und unterirdische Deponierung von CO2 (CCS) vorgelegt. Dieser gefährdet Gesundheit und Umwelt und konterkariert echte Klimaschutzlösungen. Beim Klimaschutz an Gebäuden und im natürlichen Klimaschutz will die Bundesregierung hingegen die Mittel kürzen.
NIEDERSACHSEN BESONDERS BETROFFEN
Für Niedersachsen bergen die Pläne der neuen Bundesregierung massive Risiken. Ein Rollback in der Energie- und Wärmewende würde das Erreichen der ehrgeizigen niedersächsischen Klimaziele verhindern
und wäre ein desaströses Signal für Unternehmen und Kommunen, die sich seit Jahren im Klimaschutz engagieren. Auch wird Niedersachsen ohne finanzielle Mittel des Bundes seine Pläne für den natürlichen Klimaschutz, insbesondere für die Wiedervernässung von Mooren, nicht realisieren können.
Hinzu kommen große Gefahren für Natur und Umwelt. Geplante Gasförderungen und LNG-Infrastruktur an der Küste bedrohen die Meeresumwelt und die Natur im Nationalpark Wattenmeer. Die Nordsee gilt als Zielregion für unterirdische CO2-Endlager, Pipelines aus ganz Deutschland könnten hier künftig zusammentreffen.
BUND VERLANGT SCHNELLE KURSKORREKTUR
Der BUND fordert die Bundesregierung mit Nachdruck auf, ihren Fehlstart in der Klimapolitik zu korrigieren und die Weichen richtig zu stellen. Wirksame Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs,
ein naturverträglicher Ausbau der Erneuerbaren verbunden mit mehr Flexibilität im Stromsystem und ein beschleunigter Umstieg auf klimafreundliches Heizen und gut gedämmte Gebäude müssen ganz oben auf die politische Agenda. Energie- und Wärmewende müssen sozial gerecht gestaltet und mehr Teilhabe für Bürger*innen ermöglicht werden.
Gleichzeitig sind klimaschädliche Subventionen abzubauen, damit ein schneller und verbindlicher Ausstieg aus den fossilen Energien gelingt. Neue Gasbohrungen in der Nordsee und einen überdimensionierten Zubau fossiler Gaskraftwerke lehnt der BUND strikt ab. Statt Scheinlösungen wie Carbon Capture Storage (CCS) mit Milliarden von Steuermitteln zu finanzieren braucht es eine massive Aufstockung von Geldern, um die Energie- und Wärmewende voran zu bringen und natürliche Kohlenstoffspeicher wie Moore, Wälder und Auen zu renaturieren.
Susanne Gerstner
Landesvorsitzende
(Foto: Kai Horstmann)
BUND-Umwelttalk 2025
Hitzesommer, Dürre auf den Feldern, Hochwasserkatastrophen, schwere Stürme und sinkende Grundwasserspiegel – die Klimakrise ist längst auch in Niedersachsen spürbar. Die Zeit zu handeln ist jetzt. Die Krise betrifft uns alle.
Wo steht der Klimaschutz in Niedersachsen? Welche Maßnahmen plant die Politik? Und sorgen wir ausreichend vor?
Im BUND-Umwelttalk 2025 wollen wir Antworten auf diese Fragen geben. Am 4. September 2025 diskutiert der BUND Niedersachsen mit der Landespolitik und Sozialverbänden in Hannover über Herausforderungen und Lösungen im Klimaschutz. Gemeinsam blicken wir darauf, was bereits geschieht – und was dringend geschehen muss, um die Klimaziele in unserem Bundesland zu erreichen.
Als Flächenland mit großen Mooren als potenzielle CO2-Speicher und windreichen Küstenregionen trägt Niedersachsen besondere Verantwortung für den Klimaschutz. Doch stellt die neue Bundesregierung die Weichen richtig und reichen die bisherigen Vorhaben aus, um die internationalen Verpflichtungen zu erfüllen? Beim Umwelttalk wird der Blick auf die Bundespolitik ein wichtiger sein - denn das sind die Leitplanken auch für Niedersachsen. Wo drohen Scheinlösungen – und welche Alternativen gibt es?
Ziel der Veranstaltung ist es, die Öffentlichkeit zu informieren, politische Prozesse kritisch zu begleiten und Impulse für eine wirksame Klimapolitik in unserem Land zu setzen. Bürger*innen sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich in der abschließenden Fragerunde aktiv zu beteiligen.
Im Mai hat der BUND Niedersachsen die Ergebnisse einer landesweiten Testaktion zu Pestiziden in „bienenfreundlichen“ Pflanzen veröffentlicht. Fast alle Pflanzen waren hochgradig giftig für Insekten und Menschen.
In 85 Proben aus Gartencentern, Baumärkten und Supermärkten in Niedersachsen wurden insgesamt 561 Pestizidrückstände nachgewiesen. Nur drei Proben waren ohne Befund. Auf einer Pflanze befanden sich 18 verschiedene Wirkstoffe. Besonders erschreckend: Einige der Pestizide sind seit Jahren in der EU verboten. Der Begriff „bienenfreundlich“ ist ungeschützt – Verbrauchertäuschung vorprogrammiert. Der BUND Niedersachsen fordert gesetzliche Regelungen: klare Kennzeichnung, strengere Kontrollen und transparente Lieferketten. Dazu sind in den nächsten Monaten Gespräche mit den betroffenen Verkaufsstellen und ihren Lieferanten geplant.
Die Bundesregierung hat einem Abkommen mit den Niederlanden zur Erschließung von Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee zugestimmt. Der BUND Niedersachsen kritisiert das Vorhaben scharf: Es gefährdet das Weltnaturerbe Wattenmeer, widerspricht den Klimazielen und bedroht geschützte Arten wie den Schweinswal. Die Gasmangellage ist vorbei – die Bundesregierung gibt die Nordsee ohne Not für den Raubbau durch fossile Konzerne frei.
Mit einer Wasserprobe aus Hannover gab der BUND gemeinsam mit Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer im Juni den Auftakt zur bundesweiten Trinkwasser-Testaktion. Weitere Aktionen in Niedersachsen sind geplant.
Der BUND möchte bis zum Herbst bundesweit rund 50 Trinkwasserproben gemeinsam mit Politiker*innen entnehmen und auf Ewigkeits-Chemikalien, kurz PFAS, untersuchen lassen. Diese Stoffe gelten als krebserregend und sind überall auf der Welt in Böden und im Wasser nachzuweisen. Der BUND fordert daher ein EU-weites Verbot von PFAS. Die Ergebnisse der Tests werden im Herbst in Form einer PFAS-Karte in Berlin veröffentlicht.
Es ist früh am Morgen und kalt. Vom Wald aus blicken wir weit über die Hügel, unter unseren Schritten knackt gefrorener Tau. Über uns blauer Himmel mit Sonnenschein – das perfekte Wetter für unsere
Wildkatzenwälder-Ferienaktion.
Zu viert haben wir die Lagerfeuerstelle vorbereitet. Bald hören wir fröhliche Kinderstimmen. Wir setzen uns in einen Kreis und die Kinder lauschen der Geschichte von Wildkatze „Wanda“, die im Norden ein neues Revier sucht. Viele sind überrascht, dass es in der Nähe Europäische Wildkatzen gibt. Sofort schweifen hoffnungsvolle Blicke durch den Wald. Doch die Wildkatze ist zu scheu, um 16 Menschen Gesellschaft zu leisten.
Die Kinder stehen im Kreis. Hecken, Wälder, unzerschnittene Lebensräume und Jagdgebiete an Waldrändern – jedes Kind stellt einen dieser Lebensräume der Wildkatze dar. Um sie herum spannt sich ein Seil. Alle sind gleichmäßig verteilt. Sie können sich anlehnen – jede*r stabilisiert den Kreis. So muss ein Lebensraum für die Wildkatze und andere Wildtiere sein: zusammenhängend, mit Verstecken für die
Jungenaufzucht. Nicht nur für die Wildkatze, auch für andere Wildtiere.
Wir schauen auf die Realität, lesen eine Geschichte: Eine neue Straße entsteht, dann ein Einkaufszentrum und ein Parkplatz. Die Klimakrise ist zu spüren. Lebensräume werden zerstört. Die Kinder verlassen nacheinander den Kreis, der immer wackeliger wird. Am Ende ist nur eine Hecke übrig. Doch es gibt Hoffnung: Die Kinder haben Ideen - Bäume pflanzen, die Umwelt und Lebensräume schützen, weniger Auto fahren.
Endlich kommt das heiß ersehnte Lagerfeuer. Wir sind in einem Privatwald und dürfen die Feuerstelle nutzen. In Gruppen dürfen die Kinder unter Aufsicht selbst probieren, Feuer zu machen. Bald sitzen wir ums warme Feuer, essen Mittag und sammeln Wünsche für diesen und folgende Tage.
So berichten unsere jungen Teamer*innen Jana, Ena, Fabio und Kim von der Ferienaktion in Reinhausen. Im Bildungsteil des Projektes „Wildkatzenwälder von morgen“ setzen wir viele Aktionen mit Kindern um. Gefördert wird das Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Alle ab 16 Jahren können bei unseren
Schulungen lernen, kreative Bildungsangebote
für Kinder zu gestalten
und als Teamer*in zu begleiten.
Die nächste Schulung ist vom 05.-
07. Dezember 2025 in Barnstorf.
Weitere Infos und Anmeldung: www.bundjugend-niedersachsen.de
Kleidertauschparty:23.08.25, Nienburg
Seminarwochenende zu Anti-Diskriminierung: 26. - 28.09. 25, Hannover
Jugendleiter*innenausbildung (Juleica) Teil 1: 28. - 30.11.25, Hannover
Jugendleiter*innenausbildung (Juleica) Teil 2: 12. - 14.12.25, Hannover
Weitere Infos www.bundjugend-niedersachsen.de
(BUND KG Stade)
Wir fahren durch das Stader Gewerbegebiet. Plötzlich taucht ein rotes Holzhaus auf, dahinter saftiges Grün: das Hans-Kelm-Haus der BUND-Kreisgruppe Stade.
Vor 30 Jahren hat sie das 25.000 m² große Grundstück von der Stadt erhalten – damals kaum mehr als eine Wiese mit Bäumen. Heute steht dort ein Haus, selbstgebaut aus ökologischen Materialien. Daneben liegt ein bienenfreundlicher Garten vor einem kleinen Wald. Ein Trampelpfad führt hinein – in ein summendes Dickicht aus Beerensträuchern, Brennnesseln und Schwertlilien. Der BUND Stade hat sich ein Paradies geschaffen. Von hier aus organisiert die Kreisgruppe Aktionen und Veranstaltungen, engagiert sich tatkräftig in der Umweltbildung und der Politik. Zweimal im Monat besuchen Schulklassen das Gelände, lernen Neues über die Natur, Müllvermeidung und Wasserschutz. Auch ökologische Kindergeburtstage bieten die Aktiven an.
Gegründet wurde die BUND-Gruppe vor 45 Jahren. Richtig aktiv wurde sie ab 1985, als Heiner Baumgarten ihr Vorsitzender wurde – ein Amt, das er bis heute mit Begeisterung ausfüllt. Er sorgte zunächst für Räumlichkeiten in der Altstadt, später für das Grundstück im Gewerbegebiet. Seit 2023 ist hier auch die Ökologische Station Stade angesiedelt.
Seit Ende der 1980er beschäftigten sich die Aktiven vor allem mit dem Thema Müllverbrennung, da in Stade eine große Anlage geplant war. Sie entwickelten das „Abfallkonzept 2000“, organisierten Infoveranstaltungen und überzeugten die Obstbauer*innen zum Mitmachen. Mit Erfolg: Der Landkreis setzte das BUNDKonzept fast 1:1 um. „Das war der erste große Knaller“, erinnert sich Baumgarten heute. Diese Aktivitäten machten die Gruppe in der Region bekannt, die Mitgliederzahl stieg von 30 auf 300 in nur fünf Jahren. Heute zählt der BUND in Stade 1.400 Mitglieder, rund 20 davon sind regelmäßig aktiv.
Die Gruppe muss viele Themen gleichzeitig bearbeiten, manche sind eine Herausforderung für die Ehrenamtlichen. „Das Thema LNG zum Beispiel ist sehr komplex, das ist für eine Kreisgruppe kaum zu stemmen“, betont Baumgarten. Lieber erinnert er sich an den erfolgreichen Protest gegen ein geplantes Kohlekraftwerk: Infoveranstaltungen mit Expert*innen aus ganz Deutschland und eine Demo mit über 700 Teilnehmenden – für Stade war das etwas Besonderes. Der Bau verzögerte sich, bis der Kohleausstieg kam.
45 Jahre engagierte Arbeit hat die Kreisgruppe bekannt gemacht. Sie ist präsent, gut vernetzt und pflegt enge Kontakte zur Politik. Ein Pluspunkt: feste Mitarbeitende, gute Erreichbarkeit – telefonisch oder persönlich. Denn im Gewerbegebiet steht die Tür des kleinen roten Häuschens immer offen – für alle, denen Umweltschutz am Herzen liegt.
Die Kreisgruppe Stade trifft sich am ersten Mittwoch des Monats. Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen!
Aktiv werden im Kreis Stade?
Kontakt: bund@bund-stade.de
www.bund-stade.de/
Der BUND Niedersachsen und die BaumLand-Kampagne laden am 6. und 7. November 2025 zur Kompensationstagung 2025 ein – vor Ort in Hannover und online.
Die Anlage von Streuobstwiesen gilt als gelungene Ersatzmaßnahme für Eingriffe in Natur und Landschaft, wie beispielsweise beim Bau neuer Straßen, Gebäuden oder Gewerbegebieten. Unter dem Motto „Mit Kompensationsmaßnahmen Obstbäume erblühen lassen!“ erwartet die Teilnehmenden ein vielseitiges Programm mit Fachvorträgen, Diskussionen, Praxisbeispielen und einer Exkursion zu einer gelungenen Ausgleichsfläche in der Region Hannover. Ziel ist es, gemeinsam Leitlinien für werteorientierte, naturschutzfachlich wirksame und zukunftsfähige Maßnahmen zu entwickeln. Eingeladen sind Vertreter*innen aus Planung, Landwirtschaft, Verwaltung, Naturschutz, Politik und Wissenschaft. Interessierte sind herzlich willkommen!
Mehr Informationen:
www.bund-niedersachsen.de/kompensationstagung
An der diesjährigen Landesdelegiertenversammlung (LDV) des BUND Niedersachsen nahmen rund 90 Delegierte teil. Das Treffen fand vom 20. bis zum 21. Juni 2025 in Papenburg statt.
Im öffentlichen Teil der Veranstaltung diskutierten Vertreter*innen aus Politik, Landwirtschaft und Naturschutz über den Schutz der Artenvielfalt in Niedersachsen. Der renommierte Biodiversitätsprofessor Josef Settele lieferte in einem Gastvortrag wichtige, wissenschaftliche Impulse und wies eindringlich auf die existenzielle Bedrohung unserer Lebensgrundlagen durch das Artensterben hin. Anschließend beschlossen die Delegierten den Haushalt und berieten über Verbandentwicklungen. Auf einer Exkursion zum „Masterplan Ems 2050“ wurden Positivbeispiele für Renaturierungsmaßnahmen im Landkreis Emsland gezeigt.
(BUND)
Die Doggerbank ist das ökologische Herz der Nordsee und steht unter Schutz – eigentlich. Denn die Fischerei zerstört mit Grundschleppnetzen die Artenvielfalt.
Jetzt Petition gegen Grundschleppnetze unterschreiben!
(BUND Baden-Württemberg)
Die Bundesregierung plant mit einem neuen Gesetz das Verpressen von CO2 im Boden (Carbon Capture and Storage oder kurz CCS genannt) für weite Teile der Industrie zuzulassen – auf Kosten von Umweltstandards, Beteiligungsrechten und nachhaltigem Klimaschutz. CCS ist teuer, hoch risikoreich und bietet der Industrie einen Freifahrtschein für klimaschädliche Vorhaben.
Der BUND Niedersachsen setzt sich entschieden gegen das geplante Gesetz ein – und bietet auf seiner Webseite weiterführende Informationen sowie Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Machen Sie mit bei unserer ersten Aktion – Senden Sie einen Brief an den Bundestagsabgeordneten in Ihrem Wahlkreis.
Mehr Informationen
www.bund-niedersachsen.de/ccs
BUND Landesverband Niedersachsen e.V., Goebenstraße 3a, 30161 Hannover, Tel.: (0511) 965 69 - 0, Fax: (0511) 965 69 27, bund.nds(at)bund.net, www.bund-niedersachsen.de
Lara-Marie Krauße
Tel.: (0511) 965 69 32, Redaktion(at)nds.bund.net
BUND-Jugend: Romina Ranke, info(at)bundjugend-niedersachsen.de
Die nächste Ausgabe erscheint im November 2025.
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